TVR

 

 

 

Internationales Deutsches Turnfest 09

in Frankfurt am Main

 

IDTF 09

 

Internationales Deutsches Turnfest Frankfurt

                          30.05.- 06. 06. 2009


Bericht von Klara

         

" Also wir sind in zwei Zimmern aufgeteilt,

                      ein ruhiges und ein lautes,

                              aber es wird einfach spaßig !"

Erlebnisbericht von Judith

Am 30. 05. um 8.30h sollte der Spaß beginnen. Die Vorfreude war bei allen groß und als der Bus mit den Kollegen aus dem TuS Brauweiler schließlich ankam, wurden die Koffer schnell bei dem Busfahrer Uwe abgegeben und der Kampf um die Sitzplätze begann. Es ging aber alles friedlich aus und die Fahrt ging auch schon los. In Wesseling bekamen wir die Ehre mit einer Seniorengruppe fahren zu dürfen, die uns freudig mit einem lauten, dreifachen Trim- Tram Trim- Tram Trim-Tram begrüßten. Die Stimmung war bei ihnen nach der Busfahrt vielleicht nicht mehr so toll, da es von Seiten des TV Rodenkirchens lautstark zuging. Mit dem selbst gedichteten TV Rodenkirchen Lied beschallten wir also den ganzen Bus. Aufgrund der tollen Stimmung und der guten Unterhaltung ging die Fahrt sehr schnell vorbei.

Gegen 12h kamen wir an der Main- Taunus- Schule in Hofheim an und mussten die Koffer erstmal lange Treppen in den 2. Stock hochtragen. Wenigstens hatten wir somit ein kleines Krafttraining für die Arme =) Die Frage der Zimmerverteilung und das Einrichten war schnell erledigt und da der Tag erst angefangen hatte, hat der Großteil der Mädels sich einen super Tanz ausgedacht, ihn synchron einstudiert und natürlich auf Kamera festgehalten. Das Ganze sollte noch bis zum Cheerleading mit Wurf- Figuren führen, was schon fast professionell aussah. Am späten Nachmittag gingen wir an den Main zur Flussfestmeile. Es war sehr voll, aber an mehreren Stationen, wie z.B. an einer Kletterwand oder auf einer Airtrack bewiesen einige Mädels ihr Können. Dadurch aufgefallen, wollte der Fernsehsender HR ein Interview mit uns, was wir natürlich mit Vergnügen absolvierten. Eigentlich wollten wir uns das Feuerwerk zur Eröffnung des IDTF anschauen, aber da sich das Ganze verzögerte und wir froren und müde waren, gingen wir zurück in die Main-Taunus Schule.

Nach dem Frühstück fuhren wir zu den Messehallen im Zentrum von Frankfurt. Dort fingen wir an, uns ein bisschen auf dem großen Gelände zurechtzufinden und lernten schon bald den Struwwel- Song/-Tanz kennen. Am Nachmittag haben wir uns begeistert die Deutsche Meisterschaft im Trampolin- Synchron und die Deutsche Meisterschaft der AK 11-15 an. Dieser Wettkampf war am eindrucksvollsten, denn was die jungen Mädchen uns zeigten, war extrem. Der erste Tag auf der Messe verlief sehr gut und hat uns Lust auf die nächsten Tage gemacht.

Am Montag sind wir wieder zeitig zur Messe gefahren, da Rese und Anika Wettkampf hatten und wir sie unterstützen wollten. Ihr Wettkampf verlief gut und anschließend konnten wir uns in Gruppen aufteilen und die Hallen durchstöbern. Zum Abendessen gingen wir in die örtliche Pizzeria und für die Cheerleader gab es nochmal eine Trainingseinheit im Park.

Die letzten Tage hatten wir auch schon super Wetter und  am Dienstag wurden es sogar 27°C. Die Gelegenheit ließen wir uns natürlich nicht entgehen und fuhren mit dem Bus ins Freibad und holten uns eine Erfrischung. Trotz hartem Bauchplatscher, kurzzeitig verlorener Schuhe und leerem Magen hatten wir einen tollen Nachmittag in der Sonne, den wir in vollen Zügen genossen. Zwei Trainer gingen währenddessen einkaufen und in der Main- Taunus- Schule kochten wir Spaghetti mit Tomatensauce. Als Nachtisch haben wir uns in der örtlichen Eisdiele sehr leckeres Eis gegönnt. In Hofheim war an dem Abend ein Dorffest auf dem wir uns super amüsierten und der Dorfband die Show stahlen, indem wir z.B. den Struwweltanz vorführten und ältere Leute zum Tanzen animierten. Annika machte das besonders gut und bekam dafür 10€ von einem weiblichen Fan zugesteckt. Zurück in der Schule spielten wir  mit TuS Brauweiler Leuten ein sehr cooles Spiel.

Wir haben an dem Tag sehr viel erlebt und gingen erschöpft ins Bett.

 

   

Annika und Klara beim Wettklettern an der Kletterwand

 

Maya beim Fitness-Test

bei dem sie mit :"besser geht es nicht " abschnitt.

 

   

Bastelaktion Frankfurt

 

Bemalen der Machbags mit bunten Stoffmalfarben und viel, viel Glitzer !!!

 

   

Anfangspose Anika

 

Nach dem Wettkampf - zufriedene Gesichter

   

Auf der Messe - Ronja und Judith in der Kugel

 

Bomben Stimmung bei den deutschen Jugendmeisterschaften im Synchronspringen Trampolin

 

   

Die Deutschland-Cup Teilnehmer

Ronja, Käthe und Annika

 

Ronja und Käthe

Beste Turnerinnen aus dem

Rheinland beim Deutschland Cup

 

   

Gruppenbild am Bahnsteig

Lena, Ceca, Paula, Maya, Fifi, Lea & Charly

 

blaue Zungen ... auf dem Weg zur Stadiongala

   

Auf dem Schulhof stand ein Kirschbaum

 

der gaaaanz leckere Kirschen trug,

nicht war Lea ?

   

Die AirTrack- Bahn - ein Erlebnis

 

Der Hotdogverkäufer im Hintergrund hat sich an uns eine goldene Nase verdient ...

 

 

Vom 30. Mai bis zum 6. Juni waren wir, der TV Rodenkirchen, mit insgesamt 23 Turnerinnen und Trainerinnen auf dem Internationalen Deutschen Turnfest in Frankfurt am Main.

Mit ganz viel Vorfreude ging es am Samstagmorgen mit dem Bus los. Nach etwa 2 ½ Stunden Fahrt kamen wir an der Main-Taunus-Schule in Hofheim an. Diesmal lagen unsere Zimmer zum Glück nicht im dritten, sondern im zweiten Stock und die Toilette war auch nicht im Stockwerk drunter (worüber alle, die mit nach Gütersloh gefahren waren, extrem froh warenJ). Die Zimmer waren schnell eingeteilt (O-Ton Caro: also wir sind in zwei Zimmern aufgeteilt, ein ruhiges und ein lautes, aber wird einfach spaßig).

Nach einer kurzen Erholungspause ging es dann schon auf die Turnfestmeile, wo wir ins Fernsehen kamen. Der Hessische Rundfunk brachte einen Bericht über das Turnfest, bei dem ein Moderator Caro interviewte. Wir blieben bis abends um 9 auf der Turnfestmeile, danach fuhren wir zurück in die Schule, weil allen kalt war. Das Feuerwerk schauten wir uns nicht mehr an.

Am nächsten Morgen blieben wir zuerst einmal in der Schule für unsere diesjährige Bastelaktion – Matchbags – und danach zu den Messehallen – wo wir ungefähr die Hälfte der Zeit in Frankfurt verbrachten – was aber allen (jedenfalls am Anfang noch) Spaß machte. Dort verbrachten wir fast den ganzen Tag, am Ende schauten wir uns das Finale der Deutschen Jugendmeisterschaften im Trampolin-Synchron-Springen an. Abends gingen wir dann noch nach Hofheim und Pizza-Essen.

Am Montag blieben wir wieder den ganzen Tag in den Messehallen. Rese und Anika turnten ihren KM 3- Wettkampf. Insgesamt lief dieser recht gut, aber leider wurde Balken wieder extrem unsicher geturnt und außerdem gab es kein vernünftiges Sprungbrett, sodass Rese und Anika den Wettkampf nach tollen Bodenübungen auf den Rängen 113 (Anika) und 94 (Rese) von 370 Startern beendeten, obwohl zwischen den beiden gerade mal 0,75 Punkte Unterschied lagen. Abends schauten wir uns dann die Gerätefinals der Deutschen Jugendmeisterschaften an.

Am Dienstag gingen wir wieder mal zur Messe und danach, weil es superheiß war, ins Freibad nach Hofheim. Abends gab es Nudeln (zum Teil leider ohne Soße) und danach noch ein Eis. Im Anschluss an das Eisessen blieben wir noch kurz in Hofheim, wo Party war, und hatten viel SpaßJ.

Am Mittwoch gingen wir in einen Park und im Anschluss wieder zur Messe, da Paula nun ihren Wettkampf hatte, den sie nach tollen Übungen auf dem 49. Platz beendete. Abends gab es Sandwiches und danach gingen wir zum Rendezvous der Besten.

Am Donnerstag war dann Ronjas und Käthes großer Tag – ihre zweite Teilnahme am Deutschland-Cup. Die zwei fuhren mit Caro und Steffi schon früh morgens los. Nach einem Übelkeitsanfall von Käthe mit einer tollen Spontan-Reaktion starteten die zwei mit tollen Übungen in den Wettkampf – Käthe beendete ihre Balkenübung nur mit einem großen Wackler (und den beim Aufgang) und stand ihre Verbindung sehr sicher. Ronja hatte leider einen Sturz bei der Schraube, erreichte aber trotzdem noch eine tolle Wertung am Boden. Zum zweiten Gerät waren auch wir anderen da, um die zwei anzufeuern. Während Käthe eine tolle Bodenübung turnte, war Ronja leider in ihrer Riege die einzige mit einem Überschlag am Sprung, was sie aber bis zum nächsten Jahr definitiv ändern will. Käthe erreichte ebenfalls eine Zwölferwertung am Sprung. Beide turnten tolle Barrenübungen.

Käthe beendete den Wettkampf schließlich auf dem 9. Rang von 27 Teilnehmerinnen und war so auch die beste Turnerin des Rheinlandes in ihrer Altersklasse. Ronja wurde 14. von 26 Turnerinnen, war aber ebenfalls die Beste im Rheinland.

Nach den beiden hatten Terre und Fiona ihren Wettkampf. Die zwei waren schon vor dem ersten Gerät total müde, turnten aber trotzdem gut. Vor dem letzten Gerät waren die beiden total fertig, aber mit der Unterstützung der anderen Mädels turnten beide noch tolle Barrenübungen, sodass Terre den 93. und Fiona den 126. Platz erreichte.

Nachmittags machten wir einen kurzen Zwischenstopp, um etwas zu essen, danach ging es aber zu den Deutschen Meisterschaften der Frauen am Balken und am Boden und der Männer am Reck, am Sprung und am Pauschenpferd.

Am Freitagmorgen nach einer kurzen Nacht starteten Ceca, Charly und Judith in der KM 3. Alle drei turnten insgesamt sehr ordentlich und erreichten die Ränge 11 (Ceca), 33 (Charly) und 70 (Judith) von 169 Teilnehmern. 

Zeitgleich dazu turnte Annika ihren ersten Deutschland-Cup. Sie turnte sicher und ordentlich wie immer. Ihr persönliches Highlight war ihre Balkenübung ohne Wackler und mit einem gestandenen Salto vorwärts. Durch leider einen Fehler beim Matten-Ziehen am Barren – was einen halben Punkt Abzug gab – landete Annika auf dem 13. Rang mit nur 0,05 Punkten Rückstand zum elften.

Wir hielten uns noch eine Weile in den Messehallen auf und fuhren danach zurück zur Schule, wo es Ravioli zu essen gab. Danach fuhren wir mit der Bahn zur Stadiongala. Spätabends kamen wir zurück, alle waren müde, aber trotzdem begannen wir an diesem Abend noch mit dem Packen.

Samstag durften wir das erste Mal ausschlafen. Nachdem alles fertig gepackt war und wir noch eine Weile spielten, fuhren wir mit dem Bus zurück nach Köln.

Abschließend ist zu sagen, dass wir jetzt alle den Weg von Hofheim zur Messe in- und auswendig kennenJ (sogar zwei verschiedene Wege). Caros Spruch über die Zimmer erwies sich insofern als falsch, da das „laute“ Zimmer fast die ganze Zeit leer war, weil sich die Mädels einen Tanz ausgedacht hatten – den Freeze-Tanz, wohingegen sich im „ruhigen“ Zimmer immer mehrere aufhielten, die sich in voller Lautstärke unterhielten und viel lachtenJ. Hinterher stellten wir sogar fest, dass das „Schlafzimmer“, wie Henri es nannte, sogar später das Licht ausmachte als das „Spaßzimmer“. Allerdings wurde dort kein Bibi und Tina gehört.

POKERFACE!

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/video_archiv5300.jsp?key=standard_document_37159836&jmpage=1&r=4&type=v&rubrik=5300&t=20090530&y=2009&jm=6&mediakey=fs/hessenschau/20090530_hs

 

   

Terre und Fifi auf dem Treppchen

 

nach einem erfolgreichen Wettkampf

 

   

Das Tafelbild in dem "Lauten Zimmer"

 

Spieleabend mit ein paar Mädchen aus Brauweiler

 

   

Auf dem Stadtfest in Hofheim

 

Inga, Klara und Annika bei dem Schlagzeuger

 

   

Vor der Messe

 

Käthe vor der Messe

 

   

Terre,Ceca,Käthe, Fifi, Maya und Steffi in der Sonne

 

Klara, Annika und Maya

 

   
Caro und Judith im Park 

Jump in der Gruppe - (sehr spaßig, ne Caro?)

   

 Abschlussfoto mit allen Mitgereisten

aus dem Turnverband Köln

 Maya im Rosenmeer